Tierkommunikation – Erfahrungen | Was kann man davon halten?

Tierkommunikation – der telepathische Kontakt mit einem Tier mittels Bild??? Soll das möglich sein?
Oder sind alle, die das anbieten Scharlatane, die sich einfach nur gut in Menschen einfühlen können, ihnen erzählen, was sie hören wollen und Tierhaltern in Not das Geld aus der Tasche ziehen? 

Oder ist da vielleicht doch etwas dran und dein Tier kann dadurch wirklich zu Wort kommen? Finde ich vielleicht wirklich heraus, was mein Tier denkt, was mit ihm ist und warum es sich so verhält?…

  1. Was ist Tierkommunikation überhaupt?
  2. Was können wir von einer Tierkommunikation erwarten und was nicht?
  3. Wo ist die Grenze zwischen realen Geschehnissen, die einfach nicht erklärbar sind und Scharlatanerie?
  4. Und Tierkommunikation ist nicht gleich Tierkommunikation – mit Tieren „sprechen“ ist höchst individuell. Wie kann ich verstehen, was sich dahinter verbirgt?

Mit dieser kleinen Beitragsreihe möchte ich aufräumen im Bereich Tiergespräche & Tierkommunikation! 

So, dass du dir ein echtes Bild von der Materie machen kannst. Denn Tierkommunikation funktioniert – das ist für mich Fakt. ABER! Sie bringt uns nichts, wenn wir sie falsch interpretieren, in ihr das Allheilmittel sehen und die Informationen aus so einem Gespräch nicht richtig verwendet werden!
Das Sprechen mit dem Tier ist das eine – aber die Arbeit mit diesen Informationen ist das Andere und vielleicht sogar wichtiger, als das Gespräch selbst. Denn was bringt dir die Tierkommunikation, wenn du nachher nichts damit anfangen kannst?

Was ist überhaupt die Tierkommunikation?

Viele sagen, dass es der telepathische Kontakt mit einem Tier ist, den man mittels eines Bildes aufnimmt. Sehr abstrakt oder? Am Anfang dachte ich auch noch, dass dies Tierkommunikation ist. Aber mit den zunehmenden Erfahrungen, die ich gemacht habe, sehe ich das nun anders! Die Telepathie ist nicht alles. Ich würde sogar sagen, dass es eher ein kleinerer Teil des Ganzen ist. 

Tierkommunikation ist vor allem Wahrnehmung.
Ja, die Informationen, die der Mensch zu seinem Tier dazu erzählt, sind relevant! Sonst würde er sie nicht äußern und es wäre fahrlässig sie nicht zu beachten. Auch wenn es Informationen sind, die der Mensch zu seinem Tier erzählt hat und demzufolge nicht vom Tier mitgeteilt sind.
 Und ja, auch das Bild allein hat eine Relevanz in dem Sinne, dass man auf den Charakter durch das Aussehen des Tieres schließen kann. Auch dazu benötigt man Wahrnehmung, Einfühlungsvermögen und gewisse Kenntnisse aus der Morphogenetik. 

Tierkommunikation ist auch ein Auslesen des Energiefeldes & der Körpersprache!
Ja – die reine Kommunikation mit dem Tier, die man in der Hundeschule lernt, oder auch bei Verhaltenstrainern für Katzen u.a. Haustiere und im Pferdetraining. Die Körpersprache – auch das ist Tierkommunikation. Das ist die sichtbare und begreifbare Ebene! Natürlich sollte man als Tierkommunikator Wissen über das Verhalten & die Körpersprache der Tiere haben! Oder zumindest die Fähigkeit sich so gut in die Energie hinter einem Verhalten, also in die Absicht, einzufühlen, dass man das Verhalten der Tiere einordnen kann. Vorsicht – bei Tieren ist Absicht nicht dasselbe wie beim Menschen!

Dieser Fehler wird auch oft gemacht – man stellt sich die Tierkommunikation vor, wie ein Gespräch unter Menschen – nur, dass es eben ein Tier ist. Und hier muss ich ganz ehrlich sagen – das ist Vermenschlichung!
Jede Tierart denkt anders, und hat andere Verknüpfungen im Hirn. Worte, die in einem Tiergespräch auftauchen, sind Übersetzungen des Tierkommunikators! Denn Tiere hören Worte bei uns Menschen, aber sie haben keine Bedeutung für ein Tier. Was allerdings eine große Bedeutung hat, ist die Art und Weise, wie wir die Worte denken oder aussprechen – die Energie hinter den Worten! Diese nehmen Tiere durchaus sehr gut wahr und reagieren entsprechend darauf.
Ob Worte bzw. gesprochene Sätze in der Tierkommunikation vorkommen liegt meiner Erfahrung nach einmal im Willen des Tieres und auch in den Fähigkeiten des Tierkommunikators. Es ist allgemein bekannt, dass Informationen, die gesendet werden, nicht immer so beim Empfänger ankommen, wie sie abgesendet wurden. So gestaltet es sich in Tiergesprächen höchst individuell, ob & wie Worte genutzt werden. Denn Informationen lassen sich auch noch auf vielfältigste andere Weise austauschen. Und das ist auch der nächste Punkt:

Tierkommunikation ist Informationsaustausch!
Wir können nicht nicht kommunizieren – mit allem was wir tun oder nicht tun, senden wir Informationen aus, die wiederum andere empfangen, auslesen und interpretieren. Gedanken, die wir denken verändern unsere Körperhaltung & unser Verhalten. Auch bei Tieren, nur denken sie anders als Menschen. Nicht logisch – sondern biologisch-logisch! Die Nervensysteme aller großen Säugetieren tauschen sich permanent unterbewusst aus – zu allem was so relevant ist für das Nervensystem. Es scannt auf Gefahren und Sicherheit. Und ja, das ist eher relevant, wenn Tierkommunikation vor Ort geschieht. Wie ist das nun über die Ferne, also wenn über ein Bild gearbeitet wird. 

Jetzt kommt das Energiefeld ins Spiel.
Sicherlich hast auch du schon mal davon gehört, dass ein Atom zu mehr als 99.9% aus leerem Raum, besteht. Der Anteil der Materie also sehr gering ist. Und unser ganzes Universum – alles was hier fest ist und was man anfassen kann besteht aus diesen Atomen. Was ist also mit dem Rest? Es ist Energie dazwischen – Raum der für die Existenz genauso relevant ist, wie die Materie – auch wenn er leer ist. Aber nicht energetisch. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze hat eine Ausstrahlung – das kannst du dir sicher sehr gut vorstellen. Das ist das Energiefeld oder manche nennen es auch Aura. In der Ausstrahlung kommt alles zusammen – die Geschichte des Tieres, sein Charakter, sein typisches Verhalten, seine Ängste und auch das, was es so aktuell beschäftigt. Auf tierisch wohlgemerkt – nicht auf menschlich!
Auf dieses Energiefeld kann man mittels eines Bildes zugreifen oder besser, man kann es wahrnehmen und auslesen. Wir befinden uns dann auf der Ebene der Quanten – Raum & Zeit spielen hier keine Rolle. Im Kontakt mit dem Energiefeld des Tieres entsteht das Gespräch. Auch Tiere können den Kontakt ablehnen, auch sie wünschen sich einen gewissen Respekt vor ihrem sehr persönlichen Raum. Obwohl sie dazu anders Empfinden als Menschen das tun – auch hier gilt keine Vermenschlichung! Tiere entscheiden auch selbst, was sie von sich zeigen und wem sie es zeigen. Sie entscheiden auch, wie sie sich zeigen. Und all das ist anders, als wir Menschen es von uns selbst kennen! Tiere bleiben Tiere – sie funktionieren anders als Menschen! Und immer wieder werden Tiergespräche fehlinterpretiert, eigentlich schon beim Empfänger der Informationen, der sie dann weitergibt, weil der Tierkommunikator in seiner Ausbildung nicht gelernt hat, offen für die tierische Denkweise zu sein, sich in sie einfühlen zu können und sie übersetzen zu können. Für Tiere spielen ganz andere Dinge eine wichtige Rolle, als für uns Menschen. Und dann kann Tierkommunikation nicht ihr volles Potenzial entfalten, weil sie völlig falsch angewendet wurde. 

Fazit:

Die Folge dessen ist, dass Menschen ein verzerrtes Bild der Tierkommunikation haben und das Vertrauen in diese wunderbare Möglichkeit verloren haben. Zu Recht muss man sagen. Denn wann entscheiden wir Menschen uns dazu eine Tierkommunikation machen zu lassen? Wenn wir in Not sind und Hilfe brauchen! Und wenn man dann nicht wirklich in die Welt des Tieres eintauchen kann, den Menschen mitnehmen kann, weil er den Charakter seines Tieres erkennt, nicht mit dem Menschen zusammen die Situation bespricht, sich nicht genau anschaut, was hier eigentlich gebraucht wird – dann kann die Tierkommunikation eine große Enttäuschung sein. Und vielleicht entsteht dann auch das Gefühl der Ausnutzung und der Scharlatanerie. 

Jeder Tierkommunikator geht anders vor und nimmt den Menschen anders mit. Man weiß leider vorher nicht ob man miteinander harmoniert. Und man weiß auch nicht so recht, was man erwarten kann, wenn es vorher nicht klar kommuniziert wird. Und weil ich weiß, wie wichtig das ist, kannst du mich z.B. in einem kostenlosen Impulsgespräch kennenlernen, bevor du ein Tiergespräch buchst. Dort erfährst du von mir genau, ob es für deine Situation und dein Ziel/Wunsch überhaupt sinnvoll ist ein Tiergespräch zu nutzen und was es dir bringen wird. Das mal als kleine Notiz am Rande.

Jetzt weißt du schon mal einiges mehr über die Tierkommunikation an sich. Im nächsten Post wirst du erfahren was man von einer Tierkommunikation erwarten kann und was nicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen wundervollen Tag, tolle Momente mit euren geliebten tierischen Begleitern und vielleicht lernen wir uns ja bald persönlich kennen!


Herzlichen Gruß
Alrun

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