Tierkommunikation – Erfahrungen | Was kann man davon halten? – Teil 2
Was können wir von einer Tierkommunikation erwarten und was nicht?
Wisst ihr, was der häufigste Grund für ausbleibenden Erfolg & Enttäuschung ist?
Das sind die Erwartungen. Vielleicht war die Tierkommunikation, die du mal machen lassen hast nur deshalb so ein Reinfall, weil du etwas ganz anderes davon erwartet hast. Vielleicht hast du deshalb jetzt ein schlechtes Bild davon. Und ja, vielleicht hat auch der Tierkommunikator nicht richtig darüber gesprochen, was er dir mit dem Tiergespräch wirklich geben kann. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – das ist es aber leider nicht!
Deshalb räumen wir heute einmal damit auf, was man von einer Tierkommunikation erwarten kann und was nicht.
Natürlich kommt es immer darauf an, wie der Tierkommunikator arbeitet. Macht er nur das Tiergespräch oder begleitet er dich als Mensch auch noch mit? Wie macht er das Tiergespräch, was ist seine Art und Weise darin? Und passiert es Live, vor Ort oder über die Ferne?
Wie du deine Antworten erhältst
Wenn du über einen Tierkommunikator ein Tiergespräch machen lässt, indem du deine Fragen an dein Tier stellen kannst, hängt es vom Kommunikator ab, wie er dir die Antworten präsentiert. Oft passiert Vermenschlichung bereits hier – nicht bei allen, aber bei manchen. Manche geben dir einfach nur kurze Antworten auf deine Fragen, die du an dein Tier hast. Und hier kann es sein, dass du mehr erwartet hast. Erfrage deshalb vorher, was du bei diesem Tierkommunikator erwarten kannst!
Andere beschreiben zunächst, wie sie dein Tier wahrnehmen, damit die Sicherheit da ist, dass man auch mit dem richtigen Tier in Kontakt steht
In meinen Gesprächen läuft es z.B. so ab, dass ich immer zuerst das gesamte Tier wahrnehme und beschreibe was es mit sich bringt, wie es auf mich wirkt und was gerade da ist. Und dann gehe ich in die Fragen hinein, frage wenn nötig noch tiefer nach, so lange bis ich das Gefühl habe, das alles dazu gesagt und erfühlt worden ist.
Es liegt auch im Ermessen des Tierkommunikators, ob er dir alles vom Gespräch mitteilt oder nur die relevanten Informationen, die zu deinen Fragen gehören. Und teilt er dir mit, was er in Worten bekommen hat, oder auch das, was ohne Worte gekommen ist und ist er auch in der Lage, das zu interpretieren und auf eure Tier-Mensch-Situation zu übertragen?
In meinen Tiergesprächen ist es mir ein Herzensanliegen, dass du alles, was im Gespräch mit deinem Tier stattgefunden hat, erfährst. Alles – es sei denn dein Tier hat mich ausdrücklich darum gebeten, etwas nicht mitzuteilen. Aber auch das wirst du von mir erfahren.
Was, wenn die Antworten in mir auf Widerstand stoßen
Es ist mir wichtig, dass du eine ehrliche Antwort bekommst und nicht eine, die dir gefällt. Auch das kann ein Grund für Enttäuschung sein, wenn du nicht erwartet hast, dass die Resultate des Gespräches in eine Richtung gehen, die nicht nur mit dem Tier zu tun hat. Wenn wir uns durch die Antworten persönlich angegriffen oder schuldig fühlen heißt das nicht, dass die Antworten falsch sind. Sie betreffen dich, weil sie dich getroffen haben.
In einem Tiergespräch werden auch immer Themen aufkommen, die mit dir als Tierhalter zu tun haben, denn dein Tier lebt bei dir. Tagtäglich bekommt es deine Ausstrahlung und Energie mit. Du versorgst es und in der Art und Weise, wie du das tust, spiegelt sich wieder, wie du mit dir selbst und deinem Leben umgehst. Spürbar für ein jedes Haustier, nur gehen nicht alle gleich damit um. Die einen kompensieren oder spiegeln deine Themen, während andere Tiere auf Distanz gehen und sich im Verhalten ändern.
Also bevor du so manches abtust, hinterfrage einmal, ob da nicht doch etwas dran ist. Ganz ehrlich vor dir selbst. Solange du dich darüber aufregst hat es wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Solange du ein Problem damit hast, hast du ein PRO-blem – etwas das für dich ist, eine Herausforderung, die nach einer Lösung sucht. Solange du dich persönlich angegriffen fühlst, greift es ein Bild, das du von dir Selbst hast an. Und dann darfst du dich fragen – warum tut es das? Entspricht das Bild, was ich da von mir habe überhaupt mir und entspricht es der Wahrheit – wenn ich ganz ehrlich zu mir bin? Du musst es ja niemandem erzählen, aber bitte sei einfach ehrlich zu dir selbst. Das macht das Leben schöner – das kann ich dir versprechen!
Online-Live, vor Ort oder als schriftlicher „Brief“?
Wie ein Tiergespräch geführt wird hängt auch vom Tierkommunikator ab und je nach dem kannst du etwas anderes erwarten. Ein Tiergespräch Live vor Ort hat eine ganz andere Atmosphäre – du selbst nimmst Tierkommunikator & Tier gleichzeitig wahr. Das Verhalten deines Tieres während des Gespräches gibt permanent direkte Rückmeldung. Und ja, hier kommt auch das Lesen der Körpersprache ins Spiel – denn auch das gehört zur Tierkommunikation. Natürlich gibt das gezeigte Verhalten deines Tieres den Tierkommunikator auch Informationen und direktes Feedback, dass er nutzt – er wäre auch schön blöd das nicht zu tun! Erwarte also nicht, dass immer alles nur auf energetischer Ebene passiert. Kommunikation ist so, so viel mehr als das!
Online-Live ist wieder etwas anders, als vor Ort, denn der Tierkommunikator sieht dich, aber nicht unbedingt dein Tier. Was bei beiden der Vorteil ist, ist, dass du als Mensch sofort Rückfragen stellen kannst, die auch sofort an dein Tier weitergeleitet werden können. Du bist also aktiver Teil des Gespräches, du merkst sofort, ob die Informationen, die du erhälst zu dir und deinem Tier passen, ob sie stimmig sind. und hier geht es nicht darum, ob sie dir gefallen, sondern darum ob sie ehrlich den Kern treffen. Ob du dein Tier darin wiedererkennst oder nicht.
Bei einem schriftlichen Protokoll oder „Brief“ den du von deinem Tierkommunikator bekommst ist es ein wenig anders – hier bist du passiv mit dabei – als Information im Energiefeld. Aber nicht aktiv, du kannst also keine direkten Rückfragen stellen. Es liegt hier im Ermessen des Tierkommunikators, welche Fragen er vertieft und auch welche Richtung das Gespräch nimmt. Aber dafür sind die Gespräche intensiver und bringen manchmal sogar mehr ans Tageslicht als live geführte Gespräche. Warum? Weil man als Tierkommunikator ein Außenstehender ist und somit einen ganz anderen Blick auf das Ganze hat und somit ganz frei seinem Gesprü folgen wird. Zumindest mache ich das so – ich spüre was es im Moment wirklich braucht, vertiefe da, wo dein Tier mich mitnimmt und wo es mich hinzieht. Ich kann viel tiefer in die Welt deines Tieres eintauchen, denn manchmal sind die Tiere vor einem neutralen Menschen mehr bereit, sich und ihre Innenwelt zu zeigen. Gleichzeitig verfolge ich den Ansatz, wenn es etwas gibt, dass im Energiefeld jetzt sofort geklärt werden muss, dann folge ich dem Wunsch nach Heilung und ermögliche diese für dein Tier. Deshalb schreibe ich Protokolle, die dich detailliert durch jede Phase des Gespräches mitnehmen und dabei gleiuchzeitig deinem Tier und mir den Raum geben voll und ganz in die Tiefe zu gehen. Natürlich ist das auch in einem 1:1 Live möglich – aber das hat dann wiederum eine ganz andere Qualität.
Zudem interpretiere ich alles, was an Symbolen und Bildern gekommen ist abgestimmt auf die individuelle Situation eurer Tier-Mensch-Beziehung. Nach dem Gespräch und immer in Kontakt mit deinem Tier. So kann ich auch hier tiefer gehen und echten Mehrwert für dich herausholen!
Und noch ein Vorteil von schriftlichen Protokollen ist – du kannst sie jederzeit wieder lesen und hast jedes Detail dabei! Bei einem Live-Gespräch lenkt es eher an sich Notizen zu machen, es geht oftmals viel zu schnell, um alles mitzuschreiben.
Einfach nur „billige“ Antworten oder eine echte Geschichte?
Ich selbst kenne solche einen Tierkommunikator nicht, aber ich habe schon davon gehört, dass manche wohl einfach nur „billige“ Antworten geben. Sprich einfach nur ein „Ja“ oder ein „Nein“ oder irgendeinen kurzen Satz als Antworten deines Tieres auf deine Fragen übermitteln. Und ja, manchmal ist es genau diese kurze Antwort, die genau richtig ist. Aber auch hier – was hast du erwartet – Erklärungen? Hast du deine Fragen so gestellt, dass du die wirklichen Hintergründe erfährst oder hast du sie so gestellt, dass ein Wort als Antwort genügt? Und hat der Tierkommunikator deine Fragen auch so rübergebracht, wie du es dir wünschst? Sprich vorher über deine Wünsche! Und ob deine Fragestellungen stimmig sind für das, was du dir wünschst. Fragt dein Tierkommunikator danach?
Aber zurück zum Anfang – manche Tierkommunikatoren habe es nicht anders gelernt, das ist sehr schade, denn wie ich finde fehlt ihnen dann ein Großteil der Möglichkeiten. Für mich geht es in Tiergesprächen immer darum dich komplett mitzunehmen in das Geschehen und auch die Hintergründe zu erfragen – schließlich geht es doch darum sein Tier besser zu verstehen. Dann dürfen wir auch tiefer hinschauen. Wie gesagt – es liegt im Ermessen und der Arbeitsweise des Tierkommunikators. So lasse ich zunächst immer Raum für alles, was das Tier gerade mitbringt, was es von selbst ansprechen möchte und frage dort nach, wo ich spüre, dass sich tieferes verbirgt. Ich frage immer nach, ob noch irgendetwas gesagt werden möchte – denn mit 08/15 Antworten gebe ich mich nicht zufrieden – ich wünsche mir, dass du voll und ganz in die Welt deines Tieres eintauchen kannst.
Alles, was mir der Tierkommunikator erzählt hat, wusste ich bereits.
Ja, das kann vorkommen und aus gutem Grund ist es jetzt an der Zeit dir zu gratulieren! Du hast eine wunderbare, tiefere Verbindung mit deinem Tier und bist selbst Tierkommunikatorin. Ob du es gelernt hast oder nicht spielt keine Rolle – Fakt ist, dass du bereits alle Antworten auf die Fragen an dein Tier, erhalten hast. Dir hat nur das Vertrauen gefehlt, sie als wahr zu erachten. Sei stolz auf dich, dass du bereits empfangen hast, was dir nun in der Tierkommunikation bestätigt wird. Denn etwas anderes ist dann auch gar nicht möglich. Vielleicht drückt sich dein Tier im Gespräch etwas anders aus, vielleicht gibt es eine kleine Sache, die es zusätzlich sagt – aber wenn du bereits alles gewusst hast – dann ist es doch total unlogisch zu erwarten, dein Tierkommunikator erzählt dir etwas anderes. Auch wenn du dir das vielleicht wünschst, aber falls dem so ist und du erkennst dein Tier dann darin nicht wieder, wirst du noch enttäuschter sein. So ist ein Gespräch manchmal „nur“ eine Bestätigung, aber deshalb nicht weniger wert und noch viel weniger ist es unreal!
Also nochmal als Fazit – Das kannst du von einem Gespräch erwarten:
- Klarheit & einen Einblick in die Welt deines Tieres
- Du wirst dein Tier dadurch besser verstehen können.
- Es ist der Schlüssel, um Missverständnisse zu lösen.
Beachte bei Tiergesprächen:
- Tiere müssen nicht antworten – sie können antworten.
- Die Antworten deines Tieres werden der Art und Weise deiner Fragen entsprechen.
- Der Charakter des Tieres bestimmt den Charakter der Antworten
- Ein Tiergespräch allein gibt dir Verständnis und Informationen, sagt dir aber nicht, was du damit anfangen kannst.
- Wenn du bereits in tieferer Verbindung mit deinem Tier bist, dann ist das Tiergespräch manchmal nur eine Bestätigung dessen, was du sowieso schon fühlst.
- Jeder Tierkommunikator arbeitet anders – du musst schauen ob die Art und Weise für dich passt!
Das kann ein Tiergespräch nicht leisten:
- Sofortige Lösung deines Tier-Problems, ohne dass du etwas dafür tun musst
- Es verrät dir meistens nicht, was du mit den Informationen anfangen kannst. (Bei mir gibt es genau dafür das inkludierte Klärgespräch und die Interpretationen)
- Deinem Tier kann damit nicht vorgeschrieben werden, wie es sich verhalten soll – aber man kann darum bitten.
- Es wird auch keine Krankheiten heilen – aber dir mehr Verständnis ermöglichen!
- Es löst nicht unbedingt den Konflikt – aber es hat das Potenzial dazu, wenn man es richtig anwendet. Und es kann Lösungsansätze dazu liefern, wenn man danach fragt!
Ein Gespräch ist und bleibt ein Gespräch – Veränderungen entstehen erst durch das Tun. Hier bist du selbst gefragt, aber auch dein Tier. Und beide seid ihr eigenständige Wesen, die eigenständige Entscheidungen treffen. Ja auch dein Tier trifft eigene Entscheidungen! Nur anders, als wir Menschen das tun. Ein Gespräch kann unglaublich viel im Inneren bewegen – was du daraus machst ist eine andere Sache!
Und weil ich weiß, dass ein Gespräch „nur“ der Anfang ist, begleite ich alle meine Klienten über das Gespräch hinaus, damit die Informationen richtig landen können und im Alltag integriert werden können. Damit echte Lösungen sich entfalten können und damit du weißt, was du mit all den Informationen anfangen kannst!
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In nächsten Beitrag nehme ich dich mit in das Thema „Wo ist die Grenze zwischen realen Geschehnissen, die einfach nicht erklärbar sind und Scharlatanerie?“
Bleib dran, wenn es dich interessiert. Und schick den Beitrag gern an Freunde weiter, für die der Beitrag echt hilfreich sein könnte!
Herzlichst
Alrun

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